Tobias Schmohl

Danke, lieber Tobias, für dein wissenschaftliches Lektorat!

Tobias Schmohl lernte ich online kennen, als er einer Mailingliste um die qualitative Forschungsmethode Autoethnografie einen Artikel empfahl, den ich auf dem Vorgänger dieses Blogs gepostet hatte. Als er 2018 Gastherausgeber eines Schwerpunkthefts zu dem Thema wurde, reichte ich mit meiner ehemaligen Dozentin, bei der ich eine autoethnografische Schreibwerkstatt besucht hatte, als Ko-Autorin einen Beitrag ein[^1]. 2022, über zwei Jahre nach Beginn meiner Arbeit am Forschungsbericht an Max Weber lernte ich ihn auch persönlich kennen. Dabei beschlossen wir spontan die Arbeit an diesem Bericht zu einem Promotionsprojekt zu machen – seinerseits aus didaktischem Interesse an explizit subjektiven Methoden wissenschaftlichen Schreibens, meinerseits wegen der Qualitätssicherung: kaum etwas disziplinierte meine Arbeit mehr als die aktive Beziehung zu diesem in jeder Situation professionellen Lektor.

Ohne Tobias' wissenschaftliche Rückendeckung hieße dieser Blog heute nicht Antjes disziplinlose Wissenschaft von Mensch; denn seiner Idee, die Briefe als eigenständige Kunstobjekte in die nötigen wissenschaftlichen Erklärungen einzubetten, adaptierte ich mein Bedürfnis, diesen Blog zu reaktivieren.

Wissenschaftsdidaktiker Tobias Schmohl

[^1]: Garrels-Nikisch & Canella: Erfahrungsbericht über eine autoethnografische Schreibwerkstatt an der Universität Zürich – Ein Dialog zwischen Studentin und Dozentin, Journal der Schreibberatung, Ausgabe 18, November 2019, S. 107 – 119.